Photovoltaik in der Gastronomie – mehr als nur Strom vom Dach
Gastronomiebetriebe und Hotels gehören zu den energieintensivsten Gebäuden überhaupt: Großküchen, Kühlräume, Spülmaschinen, Lüftungsanlagen und Warmwasser für Küche und Gästezimmer laufen praktisch den ganzen Tag. Gleichzeitig liegt der Hauptverbrauch in den sonnenreichen Stunden – ideale Voraussetzungen für Photovoltaik.
Bei einem Gastronomieprojekt in Bayern hat EMB eine 20 kWp PV-Anlage mit Fronius Wechselrichter und dem Fronius Ohmpilot installiert. Das Besondere: Überschüssiger Solarstrom wird nicht nur ins Netz eingespeist, sondern über eine intelligente Heizstabsteuerung direkt zur Warmwasserbereitung im Boiler genutzt.
Ergebnis: Der Betrieb spart jährlich mehrere tausend Euro an Strom- und Gaskosten und reduziert seinen CO₂-Ausstoß um rund 8 Tonnen pro Jahr.
Warum Photovoltaik für Hotels und Restaurants ideal ist
Während ein typisches Einfamilienhaus nur 20–30 % des Solarstroms direkt verbraucht, erreichen Gastronomiebetriebe dank ihres Tageslastprofils Eigenverbrauchsquoten von 50–70 %. Das bedeutet: Ein Großteil des erzeugten Stroms wird direkt im Betrieb genutzt – und spart so den teuren Netzbezug.
Hoher Eigenverbrauch
Kühlgeräte, Spülmaschinen und Lüftung laufen genau dann, wenn die Sonne scheint.
Schnelle Amortisation
Bei hohem Verbrauch rechnet sich die Anlage in der Gastronomie oft schon nach 6–8 Jahren.
Warmwasser inklusive
Mit Fronius Ohmpilot wird PV-Überschuss direkt für die Warmwasserbereitung genutzt.
Nachhaltigkeit zeigen
Gäste achten zunehmend auf Nachhaltigkeit – PV ist ein sichtbares Zeichen.
Fronius Wechselrichter & Ohmpilot – das Herzstück der Anlage
Der Fronius Symo GEN24 wandelt den Gleichstrom der Module zuverlässig in Wechselstrom um und bietet gleichzeitig ein integriertes Energiemanagement. Das Monitoring über Fronius Solar.web zeigt dem Betreiber in Echtzeit, wie viel Strom erzeugt, verbraucht und eingespeist wird.
Der Fronius Ohmpilot ist die ideale Ergänzung für Gastbetriebe mit hohem Warmwasserbedarf: Er regelt den Heizstab im Warmwasserspeicher stufenlos von 0 bis 9 kW – exakt proportional zum aktuellen PV-Überschuss. Wird gerade mehr Strom erzeugt als verbraucht, fließt die Energie in den Boiler statt ins Netz.
20 kWp Modulleistung – ca. 100 m² Dachfläche, Ausrichtung Süd bis Südwest.
Wandelt Gleichstrom in Wechselstrom, integriertes Energiemanagement und Monitoring.
Stufenlose Heizstabsteuerung 0–9 kW – nutzt PV-Überschuss für Warmwasser im Boiler.
Der Heizstab erwärmt das Brauchwasser für Küche und Gästebereich – Gaskessel wird entlastet.
Vorteil Ohmpilot: Im Gegensatz zu einem regulären Ein/Aus-Heizstab regelt der Ohmpilot die Leistung stufenlos. Es wird immer genau so viel Energie in den Boiler geleitet, wie gerade an PV-Überschuss verfügbar ist – kein Netzbezug, kein Verlust.
So lief die Installation – von der Planung bis zur Inbetriebnahme
EMB hat das Projekt als Komplettpaket umgesetzt: Von der ersten Dachbegehung über die elektrische Planung bis zur Anmeldung beim Netzbetreiber – alles aus einer Hand.
Dachfläche, Statik, Zählerschrank und Warmwassersystem wurden geprüft. Gemeinsam mit dem Betreiber wurde die optimale Anlagengröße bestimmt.
Ertragssimulation, Wirtschaftlichkeitsberechnung und Angebot inkl. Fronius Wechselrichter und Ohmpilot.
Montage der Module auf dem bestehenden Dach innerhalb von zwei Tagen – ohne Betriebsunterbrechung für die Gastronomie.
Wechselrichter, Ohmpilot und Heizstab im Boiler angeschlossen. Stufenlose Regelung konfiguriert und getestet.
Anlage in Betrieb genommen, Fronius Solar.web eingerichtet und beim Netzbetreiber angemeldet.
Wirtschaftlichkeit: Was spart ein Gastronomiebetrieb mit PV?
Eine 20 kWp-Anlage in Bayern erzeugt jährlich rund 20.000 kWh Solarstrom. Bei einer Eigenverbrauchsquote von 60 % und einem Strompreis von 0,35 €/kWh ergibt sich allein durch den Eigenverbrauch eine jährliche Ersparnis von rund 4.200 €.
Hinzu kommt die Warmwasserbereitung über den Ohmpilot: Statt den Gaskessel zu belasten, wird Überschussstrom intelligent zur Warmwassererzeugung genutzt. Je nach Betrieb lassen sich so zusätzlich 800–1.500 € pro Jahr an Gaskosten einsparen.
Ohne PV-Anlage
- Volle Stromkosten aus dem Netz
- Warmwasser komplett über Gas/Öl
- Steigende Energiepreise treffen voll
- Kein Nachhaltigkeitsvorteil
Mit PV + Ohmpilot
- 40–60 % Eigenverbrauch vom Dach
- Warmwasser gratis aus PV-Überschuss
- Unabhängiger von Energiepreisen
- Nachhaltigkeit für Gäste sichtbar
Für wen eignet sich die Lösung?
Die Kombination aus PV-Anlage und Ohmpilot-Heizstabsteuerung ist besonders attraktiv für Betriebe mit hohem Tagesverbrauch und Warmwasserbedarf:
Restaurants & Gasthöfe
Großküche, Spülmaschine, Kühlräume und Warmwasser – hoher Tagesverbrauch, ideal für PV.
Hotels & Pensionen
Warmwasser für Gästezimmer, Wäscherei, Pool – der Ohmpilot deckt den Bedarf effizient ab.
Cafés & Bäckereien
Backöfen, Kühlung und Warmwasser erzeugen hohen Grundlastbedarf ab den frühen Morgenstunden.
Biergärten & Eventlocations
Saisonale Spitzenlasten im Sommer treffen auf maximale Solarerträge – perfekte Deckung.
Häufig gestellte Fragen – PV für Gastronomie & Hotels
Ja, besonders für Gastronomiebetriebe: Der hohe Stromverbrauch tagsüber deckt sich ideal mit der Sonnenstromproduktion. Mit Ohmpilot wird Überschuss zusätzlich für Warmwasser genutzt.
Der Ohmpilot steuert einen Heizstab im Warmwasserspeicher stufenlos mit PV-Überschuss an. Er regelt von 0–9 kW exakt proportional zum verfügbaren Überschuss – kein Strom geht verloren.
Für Restaurants mit Vollküche empfehlen wir 15–25 kWp. Eine 20-kW-Anlage benötigt ca. 100 m² und deckt typischerweise 40–60 % des Strombedarfs. EMB dimensioniert die Anlage individuell.
Ja – Gastbetriebe profitieren von der EEG-Einspeisevergütung, steuerlichen Vorteilen und KfW-Krediten. EMB berät zu allen aktuellen Fördermöglichkeiten und unterstützt bei der Antragstellung.
Nein. Die Dachmontage erfolgt von außen. Nur für die kurze Zählerumschaltung ist eine Abschaltung nötig – das stimmen wir vorab mit dem Betreiber ab, damit der Restaurantbetrieb nicht beeinträchtigt wird.
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